Von digitalen Selbstdarstellern, Opfern und Tätern – Wie können Kinder und Jugendliche im digitalen Raum geschützt werden?: Talk Uwe Conradt / Thomas-Gabriel Rüdiger

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19.06.2017, ein Beitrag von

Der Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger forscht am Institut für Polizeiwissenschaft der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg und setzt sich dafür ein, dass die Sicherheitsbehörden auch im digitalen Raum spürbar sind.

Im Talk mit LMS-Direktor Uwe Conradt anlässlich des Safer Internet Day 2017 erläutert er am Beispiel von Online-Spielen, was zu beachten ist, damit Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser geschützt werden können. Er erklärt, warum Eltern selbst bei Spielen mit Altersfreigabe 0 nicht davon ausgehen können, dass ein Spiel uneingeschränkt für ihre Kinder geeignet ist, und gibt Tipps wie ein digitaler Raum, der von Interaktion und Kommunikation zwischen unbekannten Personen geprägt ist, sicherer gestaltet werden könnte. Nicht nur müsse bei vielen Nutzern das Bewusstsein für potentielle Gefahren und für die Gültigkeit von Normen vertieft werden, auch Maßnahmen und Kriterien im Bereich der Aufsicht bedürfen ständiger Anpassung.