Frank-Matthias Hofmann (Beauftragter der Evangelischen Kirchen für das Saarland): Sprache zwischen „political correctness“ und Verrohung

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29.06.2018, ein Beitrag von

„Du sollst nicht Falsches gegen deinen Nächsten aussagen – diese Begrenzung dient dazu, die Freiheit und Würde des Menschen zu schützen. Dieses Gebot markiert wie die anderen der 10 Gebote die Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit. Das schließt den Missbrauch anderer Personen als Mittel zum eigenen Zweck aus“, betont Kirchenrat Hofmann im Interview mit den Saarbrücker Medienimpulsen. Zudem sieht der Beauftragte der Evangelischen Kirchen für das Saarland die Dauerkritik – vor allem von rechtspopulistischer Seite – an dem angeblichen Übermaß an „political correctness“, kritisch: „Die Freiheit des einen endet da, wo die des anderen anfängt. Das Ziel von politischer Korrektheit ist eben gerade nicht, Freiheit zu nehmen, sondern die Wahrung der Würde der Menschen“.

Frank-Matthias Hofmann

Seit 2006 ist Hofmann Beauftragter der Evangelischen Kirchen für das Saarland. 2007 – 2018 entstanden unter seiner Mitarbeit die Rundfunkandachten auf SR 2 und SR 3, außerdem ist der Kirchenrat Mitherausgeber und -autor des Buches „Protestanten ohne Protest“. In der Funktion als Kirchenrat arbeitet Frank-Matthias Hofmann auf Landesebene in der „Allianz für den freien Sonntag Saarland“, im Präventionsforum, verschiedenen Beiräten und AGs in den Sozial-, Migrations- und Bildungsbereichen, Sozialgipfel Saarland, Runder Tisch Erinnerungsarbeit u.a.m. mit.